Anlässlich der geplanten Einreichung der Verfassungsbeschwerde gegen Windkraft durch den „Regionalverband Taunus – Windkraft mit Vernunft e.V.“ fand am 25.2.2016 in Berlin eine Pressekonferenz statt.

In der Beschwerde wird verlangt, dass die Vorgaben, unter denen Windenergieanlagen errichtet werden, erneuert werden. Grund ist der Verstoß gegen das Grundrecht der “körperlichen Unversehrtheit.” Der Verein handelt stellvertretend für eine Vielzahl von Bürgern, die durch in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft errichtete Windenergieanlagen erheblich gesundheitlich beeinträchtigt werden”, heißt es in einer Pressemitteilung.

Die Klage führen Professor Dr. Rudolf Wendt und Professor Dr. Michael Elicker, beide Verfassungsrechtler der Universität des Saarlandes, Saarbrücken. Sie soll im März beim Bundesverfassungsgericht eingereicht werden. Eine Klage vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg werde etwa acht Wochen verzögert erfolgen.

Die Medien berichteten ausführlich darüber, so auch DIE WeLT  (Die große Angst vor der „Windindustrie-Wüste“) und auch die taz  (Eine Welle gegen die Energiewende) .